Weng Chun Kung Fu – Shaolin Kampfkunst Geschichte Weng Chun Kung Fu hat seinen Ursprung im Süd-Shaolin Kloster und vereinigt in einzigartiger Weise die drei Aspekte der traditionellen chinesischen Kampfkunst: Selbstverteidigung, Gesundheitspflege und Philosophie. Die Geschichte des Weng Chun Kung Fu wird ausführlich beschrieben auf der Website der International Weng Chun Kung Fu Association (deutsch & englisch). 1986 brachte Sifu Cheng Kwong den Deutschen Andreas Hoffmann zu Großmeister Wai Yan. Andreas Hoffmann lernte bis 1996 das geniale Weng Chun der 5 Drachen direkt von Wai Yan. Er trat das ihm übergebene Erbe an und vertritt heute weltweit das Weng Chun Kuen. Weng Chun-Schulen Zurzeit gibt es rund 30 Kampfkunstschulen in Deutschland                                                                                                                                    und dem europäischen Ausland, an denen Weng Chun gelehrt wird.                                                                                                                       Die Rote Dschunke ist darunter die einzige Schule im Saarland. Eine Übersicht der Weng Chun-Schulen finden Sie auf der Website                                                                                                                         der International Weng Chun Kung Fu Association (deutsch & englisch). Prinzipien Im Weng Chun gibt es fünf subjektive und sieben objektive Prinzipien. Die subjektiven Prinzipien beziehen sich auf den Menschen, seine Haltung, seine Motivation und seine Ziele. Ergänzend hierzu beschreiben die objektiven Prinzipien, wie Kräfte und Energien in Bewegung aufeinander wirken und sich zueinander verhalten. Die Schüler lernen, diese Prinzipien in Konfliktsituationen umzusetzen und sich somit spontan, angemessen und sicher zu verhalten und zu verteidigen. Über die Prinzipien hinaus gibt es die 18 Brückenkonzepte, durch die der Schüler lernt, im Nahkampf eine „Brücke“ (Kiu) zu seinem Gegener zu finden oder aufzubauen, um ihn an seiner jeweils schwächsten Stelle zu bedrängen und aus dem Gleichgewicht zu bringen.            Körperarbeit und Gesundheit Die Körperarbeit des Weng Chun basiert auf den Konzepten                                                                                       der traditionellen chinesischen Medizin und des Qi Gongs.                                                                            Der/Die Übende lernt seinen gesamten Körper als Einheit zu                                                                          bewegen und Kraft aus seiner Mitte zu schöpfen. Hierbei spielt die Verbesserung der Körperstruktur und das Zusammenspiel von Hüfte und Brustbein, unterem und mittlerem Energiezentrum, eine wesentliche Rolle. Alle Übungen und Bewegungen werden so trainiert, dass sie                                                                                eine optimale Kraftentwicklung und Effektivität erlauben und                                                                       gleichzeitig der Gesundheit zuträglich sind. Es treten keine                                                      Verschleißerscheinungen oder erhöhte Verletzungsrisiken auf. Philosophie Das Weng Chun Kung Fu ist sehr stark durch die                                                                                                         Denkweisen des Chan-Buddhismus geprägt.                                                                                                                    Aspekte dieser Philosophie werden direkt auf                                                                                                                                                              die Kampfsituation übertragen und angewendet. Alles ist miteinander verbunden. Trennung ist Illusion. Nichts existiert nur aus sich heraus, sondern alles entsteht in und durch Beziehung zu etwas Anderem. Der/Die Weng Chun-Übende verbindet sich mit der Kraft und der Energie des Angriffs, um diese nutzen zu können. Es wird versucht Kontakt zum Anderen herzustellen und eine Brücke (Kiu) aufzubauen, entlang der dann die eigene Kraft in das Zentrum des Gegenübers geschickt wird. Es gibt keine Blockbewegungen, die eine Trennung darstellen würden, sondern lediglich aufnehmende, umlenkende und hineinfliessende Aktionen. Alles ist in einem beständigen Wandel. Energien (und Dinge ) entstehen, spielen/ blühen und vergehen wieder. Sowohl die Partnerübungen, als auch der Kampf selbst, sind ein ständiger Fluss von einer in die nächste Bewegung. Wer an einer Technik, Absicht oder vorgefassten Idee festhält, ist nicht mehr im Stande mit dem angemessen umzugehen, was im Moment ist. Der/Die Übende versucht, in einem Zustand der zentrierten Offenheit diesem natürlichen Vorwärtsfluss zu folgen. Die Formen des Weng Chun Kung Fu „Die Faustformen sind die Samen, der Langstock ist der Lehrer, die Doppelmesser sind die Eltern.“ Der Lehrplan des orthodoxen Weng Chun Kung Fu (Siu Lam Chi Sim Weng Chun Kung Fu) umfasst neun Formen. Dazu gehören neben Faustformen auch die Holzpuppenform sowie Waffenformen mit Langstock und Doppelmesser. Mehr Informationen zu den Formen des Weng Chun Kung Fu finden Sie auf der Website der International Weng Chun Kung Fu Association (deutsch & englisch). WAI YAN
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